Arbeitsgruppe „Außerschulische politische Jugendbildung und politische Erwachsenenbildung” (AJEB)

In den letzten Jahren ist von verschiedener Seite immer wieder zurecht darauf hingewiesen worden, dass die Bereiche der außerschulischen politischen Jugendbildung und politischen Erwachsenenbildung - obwohl zum Zeitpunkt der Gründung ein wichtiges Anliegen der Fachgesellschaft - innerhalb der GPJE zu wenig sichtbar waren. Um diesen Feldern innerhalb der Fachgesellschaft wieder mehr Gewicht zu verleihen, wurde im Sommer 2015 von Tonio Oeftering (Leuphana Universität Lüneburg) und Klaus-Peter Hufer (Universität Duisburg-Essen) die Gründung der Arbeitsgruppe „Außerschulische politische Jugendbildung und politische Erwachsenenbildung” initiiert.

Arbeitsfelder, Themen und Fragestellungen:

Im Frühjahr 2016 fand ein erstes Treffen der Arbeitsgruppe an der Universität Hannover statt. Dort wurden zukünftige Arbeitsfelder, Themen und Fragestellungen der Arbeitsgruppe abgesteckt:

1)  Teilnehmer/-innen:
-  Welche Erwartungen an politische Bildung haben Adressat/-innen und Teilnehmer/-innen?
-  Was sind Gründe für das Fernbleiben?
-  Welche „blinden” Flecke bzw. selbstreferentielle Entscheidungen liegen möglicherweise bei den Planenden der politischen Bildung vor?

2)  Weiterbildungspolitik:
-  Welche Ressourcen, Erkenntnismöglichkeiten und Handlungsfelder ergeben sich bei einer Kooperation mit den Fachverbänden der politischen Bildung?
- Inwieweit und wodurch kann eine stärkere Etablierung der politischen Erwachsenenbildung/außerschulischen politischen Jugendbildung an den Hochschulen und Universitäten erreicht werden?
-  Welche Formen der Zusammenarbeit mit Hochschulen/Universitäten sind denkbar?
-  Welche Beiträge kann der Arbeitskreis zur Thematisierung prekärer Arbeitsverhältnisse qualifizierter Kolleg/-innen in den Arbeitsfeldern der außerschulischen politischen Bildung leisten?

3)  Professionalität:
-  Gibt es angesichts der diversen Zugänge und Studiengänge eine gemeinsame Identität als politische Bildner/-innen?
-  Welche professionellen Voraussetzungen und Kompetenzen sollten politische Bilder/-innen haben?
-  Wie erhält die in den Praxisfeldern der außerschulischen politischen Bildung versammelte Expertise Eingang in den akademischen Diskurs?

4) „Gute” politische Bildung:
-  Welche Instrumente zu einer ergiebigeren Wirkungsforschung sind denkbar?
-  Welche Erkenntnisse bieten eine – verstärkt betriebene – Lehr-Lern-Forschung in der politischen Erwachsenenbildung/außerschulischen politischen Jugendbildung?
-  Was kann zur Qualifizierung von in diesen Bereichen tätigen Pädagog/-innen beigetragen werden?

5) „Schnittmengen”:
-  Welche Prozesse der Politisierung und Möglichkeiten der politischen Bildung bieten Aktivitäten im informellen Bereich?
-  Welche Möglichkeiten zur Kooperation und zum Erfahrungsaustausch gibt es im internationalen Kontext?
-  Kann die Praxis politischer Bildung Serviceleistungen für die Lehre und Forschung an Hochschulen/Universitäten etablieren?

Jahrestagungen:

Eine erste Jahrestagung der Arbeitsgruppe ist für den 17./18.11.2016 an der Leuphana Universität Lüneburg geplant.
Der cfp für die Tagung ist auf dieser Seite abrufbar (s.o.).
Die Einladung und das Programm zur Jahrestagung finden Sie hier.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Tonio Oeftering
Leuphana Universität Lüneburg
Institut für Politikwissenschaft
Scharnhorststraße 1
21335 Lüneburg
+49 4131 677-2478
tonio.oeftering@leuphana.de

Prof. Dr.  Klaus-Peter Hufer
Universität Duisburg-Essen
Fakultät für Bildungswissenschaften
privat: Peterstraße 30
47906 Kempen
02152/53542
Klaus-Peter.Hufer@t-online.de
 

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Ursula Buch Preis 2016 wurde auf Jahrestagung  2016 verliehen!

Aus gegebenem Anlass: Die GPJE nimmt Stellung

- zum Thema Lobbyismus des BDA

- zum Thema “Politische Bildung für Flüchtling”

Die Gesellschaft für Politikdidaktik und politische Jugend- und Erwachsenenbildung (Society for Civic Education Didactics and Civic Youth and Adult Education) wurde 1999 gegründet.

Sie fördert die Auseinandersetzung mit allen Fragen der schulischen und außerschulischen politischen Bildung, unterstützt die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Teildisziplinen und Institutionen der politischen Bildung, veranstaltet Kongresse und Fachtagungen, fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs und engagiert sich für den Ausbau der Disziplin an den Hochschulen. Weitere Informationen über Aufbau und Ziele unserer Fachgesellschaft können Sie der Satzung und dem Ethikkodex entnehmen.

Auf diesen Seiten finden Sie Informationen zum aktuellen Sprecherkreis der Gesellschaft, zu ihren Veranstaltungen und Publikationen, zu ihrer Nachwuchsarbeit und zu ihren Arbeitsgruppen. Wenn Sie Fragen zur GPJE haben oder mit einem Vertreter der GPJE über Fragen der politischen Bildung sprechen möchten, schreiben Sie eine E-Mail an webmaster(at)gpje.de oder an die Mitglieder des Sprecherkreises.

 

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