Arbeitsgruppe des wissenschaftlichen Nachwuchses der GPJE

Aus dem wis­sen­schaft­li­chen Nach­wuchs der GPJE her­aus hat sich eine eigene Arbeits­gruppe kon­sti­tu­iert, die sich regel­mä­ßig zur Inter­pre­ta­tion empi­ri­schen Daten­ma­te­ri­als trifft. Der Arbeits­schwer­punkt der Gruppe liegt bis­her auf der Doku­men­ta­ri­schen Methode.

Haupt­säch­lich wer­den selbst ein­ge­brachte Vor­la­gen (z.B. Inter­views, Unter­richts­ge­sprä­che, Grup­pen­dis­kus­sio­nen) gemein­sam regel­ge­lei­tet rekon­stru­iert. Die stän­dige metho­do­lo­gi­sche und metho­di­sche Dis­kus­sion führt zu einer Frucht­bar­ma­chung der Methode für die zum Teil spe­zi­fi­schen Fra­ge­stel­lun­gen der Didak­tik der Sozi­al­wis­sen­schaf­ten. Zusätz­lich wer­den grund­la­gen­theo­re­ti­sche Pri­mär­texte (Mann­heim, Gar­fin­kel, Bour­dieu etc.) stu­diert und gemein­sam bespro­chen.

Der Gewinn für die poli­ti­sche Bil­dung besteht im Gegen­satz zu den erzie­hungs- und bil­dungs­wis­sen­schaft­li­chen Inter­pre­ta­ti­ons­grup­pen in der gegen­stands­theo­re­ti­schen Dis­kus­sion. Hier­durch wird die Pro­fes­sio­na­li­sie­rung und Pro­fi­lie­rung des Fachs geför­dert. Erkennt­nisse aus aktu­el­len metho­do­lo­gi­schen Wei­ter­bil­dungs­an­ge­bo­ten (z.B. aus dem „cen­trum für qua­li­ta­tive eva­lua­ti­ons- und sozi­al­for­schung“) wer­den in der Gruppe mul­ti­pli­ziert. Dar­über hin­aus bil­det die kol­le­giale Bera­tung (bspw. der For­schungs­de­signs) einen wich­ti­gen Bestand­teil der gemein­sa­men Arbeit.

Eine Inter­pre­ta­ti­ons­gruppe lebt von der akti­ven und regel­mä­ßi­gen Teil­nahme. Inso­fern sind neue Mit­glie­der immer will­kom­men. Selbst­ver­ständ­lich steht die Arbeits­gruppe neben der Doku­men­ta­ri­schen Methode auch für andere Metho­den der rekon­struk­ti­ven Sozi­al­for­schung offen. Wenn Sie der Arbeits­gruppe bei­tre­ten möch­ten, wen­den Sie sich bitte an eine/n der akti­ven Ansprechpartner_innen.

Die Idee, eine gemein­same Inter­pre­ta­ti­ons­gruppe zu grün­den, ent­stand im Rah­men der GPJE-Jah­res­ta­gung 2014 in Halle. Seit­dem wur­den eine feste Struk­tur eta­bliert und neue Mit­glie­der und Inter­es­sierte des Nach­wuch­ses gewon­nen.

In der Gruppe fin­den halb­jähr­li­che Tref­fen an wech­seln­den Orten statt. Hinzu kom­men monat­li­che Sit­zun­gen per Skype.

  • März 2016, Uni­ver­si­tät Duis­burg-Essen (Orga­ni­sa­tion: Farina Nagel)
  • Dezem­ber 2015, Uni­ver­si­tät Leip­zig (Orga­ni­sa­tion: David Jahr)
  • Juni 2015, Max-Planck-Insti­tut für Gesell­schafts­for­schung, Köln (Orga­ni­sa­tion: Jiska Gojow­c­zyk)
  • Februar 2015, Frankfurt/M. (Orga­ni­sa­tion: Marie Winck­ler, Uni­ver­si­tät Mar­burg)
  • Okto­ber 2014, Uni­ver­si­tät Jena (Orga­ni­sa­tion: Ste­fa­nie Kess­ler und Ben­ja­min Moritz)

Ansprech­part­ner

David Jahr (Uni­ver­si­tät Halle)david.jahr@zlb.uni-halle.de
Farina Nagel (Uni­ver­si­tät Duis­burg-Essen):farina.nagel@uni-due.de
Ben­ja­min Moritz (Uni­ver­si­tät Jena):benjamin.moritz@uni-jena.de
Ste­fa­nie Kess­ler (Uni­ver­si­tät Jena):stefanie.kessler@uni-jena.de